Montag, 22. Dezember 2008

Adventsfenster im Quartier am Turm

Was war da nur im Quartier am Turm im Dezember los?

Fast jeden Abend strömten zeitgleich neugierige Nachbarn aus allen Ecken zusammen und versammelten sich vor einem anderen Haus. Begehbarer Adventskalender nennt sich dieses Treiben - und eben dies fand nun erstmalig im Quartier am Turm statt. Zahlreiche Bewohner erklärten sich bereit, ein Adventsfenster zu gestalten und teilweise sogar noch das ein oder andere dazu an- und darzubieten. Fast allabendlich um 17.00 Uhr öffnete sich dann der Rollladen eines Hauses und offenbarte ein Überraschungsfenster.

Die Fenster waren allesamt wunderschön gestaltet und hatten Märchenthemen wie Sterntaler und Schneewittchen, oder zeigten Schneetreiben und Sterne über bunten Häusern oder dunklen Wäldern. Ein besonders schönes Fenster zeigte einen Ausschnitt aus einer Geschichte, die den Herbeigekommenen vorgelesen wurde. Überhaupt gab es viele schöne Geschichten und Lieder- und sogar Theaterstücke zum Beispiel vom rotnasigen Rentier und ein Kasperlteather mit dem Nikolaus. Auch kulinarische Köstlichkeiten wie Glühwein und Plätzchen allerlei Art fehlten nicht und wurden an manchen Abenden durch Stockbrot, Empanadas oder Sufganiot ersetzt. Spätestens hier zeigte sich die Internationalität des Viertels. Das galt natürlich auch für den „nichtkulinarischen“ Bereich: So gab es für die Nachbarschaft zum Beispiel japanische Origami-Nikoläuse, jüdische Chanukka-Dreidel und eine außerordentliche Tanzvorführung in bolivianischer Tracht vom „Advent in den Anden“.

Kurz und gut: der erste lebendige Adventskalender des Quartiers war ein voller Erfolg - und ruft deshalb förmlich nach einer Wiederaufnahme im Dezember 2009.

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